Bionic Forschung
Informationen zu unserer aktuellen Forschung
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Bionic Forschungsinstitut für erneuerbare Energien
BFT Bionic Fuel Technologies AG plant am Standort Groß-Gerau/Frankfurt, eine Demonstrations- und Forschungsanlage zu errichten. Diese Anlage vom Charakter eines Forschungsinstitutes soll für die Weiterentwicklung der Technologie genutzt werden, Wissenschaft und Forschung Zugang zu unserer Technologie ermöglichen und Kunden die Möglichkeit einer Beteiligung bieten.
Die Kapazität der Versuchsanlage soll etwa 500 l Öl pro Stunde betragen.
In diesem Institut soll, neben der wissenschaftlichen Forschung über das Verfahren und Energiebilanzen auch die Vor- und Nachprozesstechnik in direktem Zusammenspiel mit einer microfuel-Anlage getestet werden, um unseren Kunden größtmögliche Prozess-Sicherheit zu geben.
Zusätzlich soll ein angeschlossenes Petro-Labor die direkte Analyse der aus den verschiedenen Roh- und Wertstoffen produzierten Öle untersuchen.
Da immer öfter Kunden nach direkter Beteiligung an unserer Technologie fragen, soll bei diesem Institut ein Zugang für private Investoren ermöglicht werden.
Näheres erfragen Sie bitte per email unter: Bionic-institute@bft-ag.com
Das BFEE Bionic Forschungsinstitut für erneuerbare Energien GmbH, Gross-Gerau ist Initiator eines Projektes zur Erzeugung von synthetischen Treibstoffen aus Biomasse bzw. hochkalorischen Reststoffen am Standort Gross-Gerau. Zum Einsatz kommen soll eine Anlage vom Typ Microfuel mf192 der BFT AG, Gross-Gerau, Deutschland. Diese Anlage setzt ein bekanntes chemophysikalisches Funktionsprinzip, die thermokatalytische Depolymerisation von kohlenwasserstoffhaltigen Materialien, großtechnisch um.
Die microfuel Technologie ist in der Lage Biomasse und kohlenwasserstoffhaltige Abfälle mittels hochfrequenter, pulsierender, Mikrowellenstrahlung zu erhitzen und durch den zusätzlichen Einsatz eines zeolithischen Katalysator zu Leichtölen, typischerweise Dieselöl zu transformieren.
Es handelt sich hierbei um ein BTL (Biomass to Liquid) Verfahren der 2ten Generation zur Erzeugung synthetischer Kraftstoffe die, sofern Biomasse verarbeitet wird, mindestens bis zum Jahr 2015 steuerbefreit ist.
Der Prozess ist experimentell seit dem Jahr 2000 bekannt und wird zur Zeit wissenschaftlich u.a. in einem Kooperationsprojekt mit der Technischen Universität Wien untersucht und ausgewertet. Forschungsprojekte mit weiteren Universitäten sind in Vorbereitung.
Eine besondere Innovation hierbei ist der erstmalige Einsatz von Mikrowellen in Verbindung mit einem synthetisch optimierten Zeolith in einer derartigen Anlage.
Es ist geplant in diesem Forschungszentrum eine Versuchsanlage mit einer Kapazität von ca. 500kg Treibstoff pro Stunde bzw. einer installierten Mikrowellenleistung von192kWh zu errichten um sowohl Entwicklungsarbeiten, als auch wissenschaftliche Untersuchungen durchführen zu können. Gleichzeitig soll diese Anlage für Kundendemonstrationen genutzt werden um Zeit und Kosten für Demonstrationen an bestehenden Kundenanlagen zu reduzieren und gleichzeitig mehr Unabhängigkeit zu erreichen.
Die BFT Bionic Fuel Technologies AG hat, auf der Basis des von der Entwicklungsgesellschaft Bionic Fuel Knowledge Partners Inc, Oswego, USA bereitgestellten Know-Hows in den Jahren 2007 und 2008 bereits eine marktfähige Depolymerisationsanlage entwickelt.
Das microfuel Verfahren ist in der Lage einen entscheidenden Beitrag zu leisten zur Reduzierung der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu leisten, ist einerseits bei Einsatz von Biomasse in seiner Gesamtheit CO2 neutral und kann andererseits bei schwer entsorgbaren Abfallstoffen einen entscheidenden Beitrag zur umweltfreundlicheren Entsorgung leisten und dabei gleichzeitig einen wesentlichen Teil des Problemabfalls als Treibstoff aufarbeiten.
Als Einsatzmaterialien kann Biomasse, wie z.B. Stroh, Holz, Raps, getrocknete Gülle, Grünschnitt, Trester oder andere landwirtschaftliche Produkte verwendet werden. Kohenwasserstoffhaltige Abfallstoffe wie z.B. Plastikfraktionen, Hausmüll, Klärschlämme, Altöle oder Ölsände können ebenso zu Leichtölen verarbeitet werden.
BFT hat zunächst einen Laborreaktor entwickelt, der die technischen Parameter des Prozesses abbildet und seine Funktionsfähigkeit nachweist. Diese Laboranlage stößt international auf großes Interesse und wurde inzwischen bereits mehrfach zu Forschungszwecken verkauft.
Eine dieser Laboranlagen wird am Standort der BFT AG in Gross-Gerau betrieben um Stoffanalysen durchzuführen und Kundenmaterial zu testen.
BFT knüpft derzeit ein weltweites Netz mit Vertriebspartnern und Technologiekompetenzen um das Verfahren zu weiter zu optimieren und Kunden gegenüber lokal besser auftreten zu können.
Diverse Maschinenbau Unternehmen zur Produktion der Anlagen wurden evaluiert und ergänzende Technologien in den Gesamtprozess integriert. Mit Planungs- und Beratungsunternehmen aus dem Umweltsektor wurden Kooperationsvereinbarungen getroffen um den BFT Kunden bei der Anlagenplanung und den notwendigen Genehmigungsverfahren hilfreich zur Seite zu stehen.
Für die Jahre 2009 und 2011 ist es das Ziel der BFT, zunächst die Anlage zur Serienreife zu bringen, Testergebnisse der Versuchs- und Laboranlagen in die Gesamtkonstruktion einzuarbeiten und mit der Auslieferung von bis zu 20 Produktionsanlagen zu beginnen.
Die Internationale Energie Agentur (IEA) warnt bereits heute davor, dass wegen rückläufiger Explorationsinvestitionen mit dramatisch ansteigenden Erdölpreisen bis auf über 200$/Barrel in 2012 zu rechnen sei. Dies wäre die absehbar direkte Folge eines weltweit einsetzenden Aufschwungs der Wirtschaft aus der gegenwärtigen Rezession. Diese Entwicklung sowie das ständig zunehmende Bestreben, die Energieversorgung von fossilen Energieträgern unabhängig zu machen bei gleichzeitig drastischer Verringerung der CO2 Emissionen zur Verbesserung des Klimaschutzes wird BFT schnell und dauerhaft als einen höchst profitablen Anbieter im Bereich von alternativen Kraftstoffen und Klimaschutzlösungen positionieren.
Weiterentwicklungen der Technologie für die effiziente Verarbeitung von Klärschlämmen und Plastikabfällen in Zusammenarbeit mit namhaften Entsorgungsunternehmen, die Adaption des Verfahrens an Kohlevergasungsanlagen in Kooperation mit dem US amerikanischen Marktführer, die Konditionierung der im Prozess entstehenden Kohle und deren Einsatzmöglichkeiten als CO2 negativer Biodünger (Biochar, Terra Preta), sowie eine Anlagenadaption für die umweltschonende und profitable Entsorgung von Öl-Seen in Aserbaidschan in Kooperation mit dem Betreiber der osteuropäischen Pipelines kennzeichnen zukünftige Erweiterungen im Anwendungsspektrum der Technologie.
Die Entwicklung einer neuartigen Entschwefelungstechnologie auf der Basis von ionischen Salzen in Zusammenarbeit mit einem Technologie Spinnoff eines in Darmstadt ansässigen Chemieunternehmens wird die Einsatzfähigkeit des microfuel Verfahrens weiter verbessern. Um die gesteckten Unternehmensziele möglichst schnell zu erreichen und die hohe Nachfrage im Markt nach voll kommerzialisierten und ausgetesteten BFT-Anlagen zügig zu befriedigen ist der Aufbau eines eigenen Forschungszentrums am Standort der BFT in Gross-Gerau als logisch nächster Schritt unabdingbar.
Nach Inbetriebnahme der Pilotanlage in Dänemark ist dies ein weiterer wichtiger Schritt um BFT in die Lage zu versetzen, Modifikationen der Anlage auszutesten und, unabhängig von spezifischen Kundeninteressen, neue Adaptionen durchzuführen bzw. weitere Materialien unter Echtbedingungen testen zu können.
Der Unternehmenszweck ist wie folgt definiert:
Betrieb einer Microfuel Forschungs- und Versuchsanlage (FA)
Integration der FA in ein staatlich gefördertes Langzeitforschungsprogramm
Durchführung von Materialtests für Kunden der BFT AG
Qualifikation und Klassifikation von Eingangsmaterialien für den microfuel Prozess
Optimierung der energetischen Ausnutzung des microfuel Prozesses
Durchführung von Forschungsprojekten in Kooperation mit der BFT AG und weiteren Forschungspartnern, insbesondere Forschungseinrichtungen und Universitäten
Laufender Know-how Austausch mit BFT AG
Transfer von Forschungsergebnissen und technischen Fortentwicklungen zur alleinigen vertrieblichen Verwertung an die BFT AG gemäß Kooperationsvertrag
Betrieb von (zunächst) einer Produktionsanlage (PA) am gleichen Standort
Die gesamte Projektvorbereitung und Durchführung erfolgt geschäftsführend durch die BFT AG und wurde von Ihren Gesellschaftern seit Ende 2010 konsequent vorangetrieben.

